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OT: Von Türen an Zügen

Beitrag von Lord Gurke ® (Profil des Users), am 06.08.2012
Durchschnittliches Voting: 7.906


Der Weg zwischen meiner Wohnung und der Arbeitsstelle ist recht überschaubar und es ist einfach billiger und bequemer mit der Bahn zu fahren.

Deshalb stehe ich allmorgendlich am Bahnsteig und warte auf den Zug.
Manchmal kommt es vor, dass die eine oder andere Tür des Zuges defekt ist.
Die Deutsche Bahn hat sich dabei überlegt, dies durch gelbe Zettel mit rot durchgestrichener Türe und den Worten "TÜR UNBENUTZBAR" zu kennzeichnen.
Und für die Doofen wird der Zettel so oft an der Tür befestigt, bis man nicht mehr durch die Scheibe hindurchsehen kann...

Dann kann man immer beobachten, wie die Leute außen wie kleine hilflose Lemminge zur Tür watscheln und auf dem Knopf herumdrücken. Während sich außen weitere Lemminge brav an der Reihe anstellen (anstatt eine andere Tür zu nehmen), drücken die Personen im Zug etwas panischer gegen den Knopf - ebenfalls ohne die anderen offenen Türen auch nur zu beachten...

Zuweilen kommt es auch zu gewalttätigen Handlungen - wie Anfang des Jahres wo ein etwas einfacher aber kräftiger Herr Versuchte mit beiden Händen die Türen auseinander zu ziehen. Er hat erst aufgehört, als der Schaffner ihn fragte ob er denn noch alle Nadeln an der Tanne hätte.

Auch gelingt es den etwas schlichteren Zeitgenossen beharrlich an der falschen Seite des Zuges die Türöffner zu misshandeln. Eine 180°-Drehung und der Ausstieg in Fahrtrichtung links wäre ja auch zu einfach und gewöhnlich.

Verdutzt war der Zugführer als ein Fahrgast in aller Seelenruhe versuchte die erste Tür des ersten Abteils zu öffnen. Das das die Tür für den Zugführer ist, hat der Fahrgast jedoch eingesehen, als er von selbigen durch das Fenster darauf angesprochen wurde.


Bei der Eurobahn hat man das Problem erkannt. Jedenfalls hat jemand im Hause Keolis an diesem Abend beschlossen eine Hinweislösung zu entwickeln, die eigentlich sogar den größten Zugtüren-DAU dazu bewegen müsste nicht mehr auf den verdammten Knopf an der kaputten Türe herumzudrücken!
Die Tür wurde mit "DEFEKT"-Schildern zugeklebt. Zusätzlich wurden auch die Knöpfe mit diesen Aufklebern versehen. Und als Sahnehäubchen oben drauf hat jemand sogar mit orangem Klebeband ein X über die Türen geklebt.

Aber wie schon so oft: Wann immer man glaubt die Doofen besiegt zu haben, schickt die Natur einen neuen Vorzeige-Idioten ins Rennen.
Dieser hat, während der Zug noch am Bahnsteig stand und die Leute fleißig ein- und aussteigen von innen an der einzig defekten Tür auf die (überklebten) Knöpfe eingehämmert und geschimpft.
Der gutmütige Fahrgast der ihm wohl offenbar die Tür nebenan empfohlen hat wurde ignoriert - "Ich muss hier raus, wie geht diese Tür auf?!".
Sprachs, und zog die Notbremse neben der Tür.
Das hat bei einem ohnehin stehenden Zug recht wenig Effekt - bis auf dass ein etwas angesäuerter Zugführer durch die Abteile stapft um dem Bremsenbetätiger die Nase lang zu ziehen.
Der gab sich unschuldig - woher sollte er denn schließlich wissen, dass
a) diese spezielle Tür nicht funktioniert und
b) der rote Griff* nicht der Türöffner ist!

Der Zugführer hat etwas geflucht, den Kopf geschüttelt, den Herrn mehr oder weniger rausgeschmissen, hat ihn doch nochmal zurückgebeten um die Personalien aufzunehmen und ihn dann nochmal gebeten endlich auszusteigen.



* Der "rote Griff" ist mehrsprachig mit "Notbremse" und "Missbrauch strafbar" beschriftet. Zudem ist er an einer Stelle angebracht, die spielende Kinder davon abhalten soll zu bremsen. Achja, und es steht "NOTBREMSE" drauf...



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Kommentare


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Andreas Mundt am 30.01.2014
Funktionierender Wettbewerb beim Fahrkartenverkauf ist essenziell für den Wettbewerb auf der Schiene.

Ursprung am 11.09.2012
Gut gesagt!
Furchtbar, diese eingerissene Fuchsigkeit vieler Zeitgenossen, die an nichts mehr glauben wollen, was urspruenglich daherkommt.
Womit die sich alle von ihrem Ursprung weit entfernt haben.

patrickseestern am 11.09.2012
2 Vollphosten im gediegenen Alter haben sich gefunden.

oidBoy am 10.09.2012
Ja bin ich denn SOnderschul-Lehrer, oder was? Nix erklär ich, garnix! Dazu bin ich viel zu Kreislauf-Problem-belastet, in Thran's Beerbar war nämlich Happy Hour.

Und Mindesttraft ist nicht thailändisch, klingt eher nach inuit, da heisst es soviel wie "Ich gehe auf die SOnderschule".

paarden am 10.09.2012
die brd schimpft auf griechenland um von sich selber abzulenken aber vergesse nicht dass die brd genau so corrupt ist sonst würde wir jetz kein kriese haben oder.

Eisenzahn am 09.09.2012 (® Profil)
@Ein Steuerzahler

Genau, so ein Traft muss schon sein, auch wenn es der Mindesttraft ist. Hoffentlich klärt uns oidBoy noch auf, was dieses thailändische Wort bedeutet.

Und warum man da 315 Dollar für bekommt.

Auf die "Minder Schwere Fälle Geldstrafe" gehe ich mal nur insoweit ein, als es ja wohl

Minder Schwere Fälle Geld Strafe

heißen sollte. Aber auch da vertraue ich oidBoy, denn wir kennen uns schon seit 87 Jahren und schließen auch gern mal Verträge für den anderen mit Moses ab.

Ein Steuerzahler am 08.09.2012
Hmm...

nennet sich Gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr, $315. Der Versuch ist Strafbar. Mindesttraft 1/2 Jahr. Minder Schwere Fälle Geldstrafe. Hat man was von wenn der StA sich einschaltet.

mfg

Ein Steuerzahler

oidBoy am 15.08.2012
färt ist thailändisch und bedeutet "hochherschaftlich und kaum mit Promille behaftet einen Wagen steuern"

oidBoy am 15.08.2012
Trieb, Trab, ist doch alles Pillepalle. Der wahre Coni Conneur Conaseu Kenner färt ein Tatfahrzeug.

Senfkristallglas am 14.08.2012
9 Punkte für insightful, 1 Punkt weil Zugführer und Triebfahrzeugführer verwechselt...

Zugführer (abk. Zf, landläufig "Schaffner") => ist für die Abfertigung am Bahnsteig und allgemein alles was mit Fahrgästen zu tun verantwortlich. Sitzt NICHT im Führerstand (außer wenn der Tfz in personalunion auch Zf ist)

Triebfahrzeugführer (abk. Tfz, landläufig "Lokführer") => Ist für die Bedienung des Triebfahrzeuges und das sichere Führen des Zuges verantwortlich. Sitzt im Führerstand.



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